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אֲבָל גּ'וֹרְג' גְּרוֹס אוֹהֵב אֶת מַר גּוֹרָלוֹ
כְּמוֹ אוֹיֵב מָסוּר.

וְעִצְּבוֹנוֹ דְּיּוֹנִיסִי,
קִינָתוֹ שַׁמְפַּנְיָה שְׁחֹרָה.

יָם הוּא עִם יָרֵחַ מוּעָב,
אֱלֹהָיו מֵת רַק לְמַרְאִית עַיִן.

    ג'ורג' גרוס / אלזה לסקר-שילר
    (מגרמנית: נתן זך)

George Grosz / Else Lasker Schüler

Manchmal spielen bunte Tränen
In seinen äschernen Augen.

Aber immer begegnen ihm Totenwagen,
Die verscheuchen seine Libellen.

Er ist aberglaubig--
--Ward unter einem großen Stern geboren--

Seine Schrift regnet,
Seine Zeichnung: Trüber Buchstabe.

Wie lange im Fluß gelegen,
Blähen seine Menschen sich auf.

Mysteriöse Verlorene mit Quappenmmäulern
Und verfaulten Seelen.

Fünf träumende Totenfahrer
Sind seine silbernen Finger.

Aber nirgendwo ein Licht im verirrten Märchen
Und doch ist er ein Kind,

Der Held aus dem Lederstrumpf
Mit dem Indianerstamm auf Duzfuß.

Sonst haßt er alle Menschen,
Sie bringen ihm Unglück.

Aber Georg Grosz liebt sein Mißgeschick
Wie einen anhänglichen Feind.

Und seine Traurigkeit ist dionysisch,
Schwarzer Champagner seine Klage.

Er ist ein Meer mit verhängtem Mond,
Sein Gott ist nur scheintot.

aus: Die Kuppel. Paul Cassirer, Berlin 1920






 
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